Konfliktbereich Pflege

Übergriffe auf Pflegepersonal gehören leider zum Alltag. Evidenzbasiertes Szenariotraining gibt ihrem Team die Handlungssicherheit, die in der Praxis zählt.

Die Realität im Gesundheitswesen

Ihr Team steht täglich in Extremsituationen

Notaufnahmen, psychiatrische Stationen, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste: Gewaltvorfälle gehören zum Arbeitsalltag – aber niemand bereitet Ihr Personal systematisch darauf vor.

Klassische Deeskalationsschulungen vermitteln Kommunikationstechniken. Doch wenn Worte nicht mehr wirken und Körper reagieren müssen, fehlt die echte Handlungskompetenz.

Genau diese Lücke schließt evidenzbasiertes Szenariotraining.

Notaufnahme & Triage

Aggressive Patienten, Angehörige unter Schock, Wartezeiten als Eskalationsauslöser

Psychiatrie & Gerontopsychiatrie:

Verwirrte, enthemmte oder akut psychotische Patient*innen

Rettungsdienst & Außendienst:

Alleinarbeit, räumliche Enge, eingeschränkte Fluchtmöglichkeiten

Ambulante Pflege & Heimbesuche:

Isolierte Situationen ohne Unterstützung – nur Sie und der Patient

Onkologie & Palliativversorgung:

Extreme emotionale Ausnahmesituationen bei Patienten und Angehörigen

79,5%

der Beschäftigten in Pflege- und Betreuungsberufen erlebten in den letzten 12 Monaten Gewalt am Arbeitsplatz

Quelle: BGW/UKE-Survey "Aggression und Gewalt gegenüber Beschäftigten der Pflege- und Betreuungsbranche", 2018

73%

der Krankenhäuser berichten von einem Anstieg der Übergriffe auf ihr Personal in den letzten fünf Jahren

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), Pressemitteilung 17.04.2024

63,8%

der Betroffenen fühlten sich von ihrer Einrichtung nicht gut auf Übergriffe vorbereitet

Quelle: BGW-Survey 2018, ebenda

Evidenzbasiertes Szenariotraining

Training, das auf realen Lagen basiert

Kein generisches Selbstverteidigungsprogramm. Jedes Szenario wird aus einer Lageanalyse realer Gewaltvorfälle in Gesundheitseinrichtungen entwickelt – inklusive der Dynamik, die einer Eskalation vorausgeht.

Lageanalyse statt Bauchgefühl
Ausgangspunkt ist nicht ein generisches Drehbuch, sondern die Analyse realer Vorfälle: Wie beginnt die Eskalation, welche Vorkontakthinweise gab es, wie hätte sie sich anders entwickeln können? Daraus leiten wir konkrete Handlungsskripte für Ihr Team ab.

Psychologie unter Hochstress
Reaktionsmuster unter Stress sind erlernbar – wie Ihr Team unter Druck die Handlungsfähigkeit behält, Vorkontakthinweise frühzeitig erkennt und Ressourcen gezielt einsetzt.

Evaluation statt Bauchgefühl-Feedback
Trainingsfortschritt wird nicht nur "gefühlt", sondern nachvollziehbar gemacht – durch Debriefings nach jedem Szenario und eine Einordnung, welche Kompetenzen tatsächlich ankommen.

Hinweis: "Evidenzbasiert" bezieht sich hier auf eine pädagogisch-methodische Fundierung des Trainings – die Ableitung aus dokumentierten Vorfällen und reflektierter Trainingslehre – nicht auf klinische Studien im medizinischen Sinn.

Was Ihr Team mitnimmt
Konkrete Kompetenzen – sofort einsatzbereit


👁 Vorkontakthinweise erkennen
Warnsignale erkennen, bevor die Situation eskaliert – körpersprachlich wie situativ, in der Phase, die einem Übergriff vorausgeht.


🛡 Funktionaler Eigenschutz
Professionelle Techniken zur Selbstsicherung, die rechtlich und ethisch vertretbar sind.

🤝 Deeskalation unter Druck
Kommunikationstrategien für Hochstress-Situationen

⚡Entscheidungsschnelligkeit
Stressreaktionen kennen und steuern – für klares Handeln in Sekunden statt Schockstarre.

⚖ Rechtssicheres Handeln
Was ist erlaubt? Was ist Notwehr? Ihr Team handelt sicher und dokumentiert korrekt.

📈 Kompetenzprogression statt Einmaltraining
Aufbauende Trainingseinheiten mit klarer Fortschrittslogik statt einmaligem Input, der schnell verblasst.

Ablauf & Format

So läuft ein Training konkret ab

Format: 2 Trainingstage à 4 Stunden (2 × 4 Stunden, innerhalb von zwei Tagen)

Gruppengröße: bis 20 Teilnehmende

Ort: Bei Ihnen vor Ort oder in externen Räumlichkeiten — nach Absprache

Aufbau: Tag 1 legt die Grundlage (Wahrnehmung, Kommunikation, Eigenschutz-Basics), Tag 2 vertieft anhand szenariobasierter Übungen aus dem konkreten Arbeitsalltag Ihres Teams

Genaue Inhalte und ggf. Anpassungen im Umfang werden im unverbindlichen Vorgespräch auf Ihre Einrichtung zugeschnitten.

Über den Trainer

Wer Sie schult

Ich bin seit 2017 als Selbstverteidigungstrainer aktiv, mit Zusatzqualifikation als Security Enforcement Instructor. Aktuell befinde ich mich in der Ausbildung zum Evidence Based Selfdefense Trainer bei Tobias Brodala — einem Ansatz, der Trainingsinhalte konsequent an dokumentierten, realen Vorfällen statt an Theorie ausrichtet. Genau diese Haltung prägt auch das Training, das ich für Gesundheitseinrichtungen entwickle.

Ich verstehe mich dabei weniger als Instrukteur, der Techniken vorgibt, sondern als Moderator: Die Handlungsskripte entstehen im Training gemeinsam mit Ihrem Team – auf Basis der Situationen, die Ihre Kolleg*innen tatsächlich erleben. Sie kennen ihren Arbeitsalltag am besten; meine Aufgabe ist es, diese Erfahrung mit einer fundierten Trainingsarchitektur zusammenzuführen.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, mit mir zu starten

Ich baue mein Angebot für Gesundheitseinrichtungen aktuell gezielt auf und arbeite dafür eng mit den ersten Einrichtungen zusammen, um das Training exakt auf die Praxis im Gesundheitswesen zuzuschneiden. Das bedeutet für Sie: überdurchschnittliche Aufmerksamkeit für Ihre konkrete Situation, volle Flexibilität bei der Gestaltung — und die Möglichkeit, das Training zu einem fairen Einführungspreis kennenzulernen.

Wir analysieren Ihre konkrete Lage

Inhalte und Format können in einem unverbindlichen Gespräch nach den Bedürfnissen Ihres Teams gemeinsam entwickelt werden.

Gerne bespreche ich mit Ihnen, wie ein passendes Trainingskonzept für Ihre Einrichtung gestaltet werden kann.